Der heute weitaus größte Anteil von dem in der modernen Landwirtschaft produzierten Heu wird an Hochleistungsrinder verfüttert. Daher erfordert das auch ein auf Hochleistung gezüchtetes Futter. Denn Milchkühe in der heutigen Zeit müssen hohe Leistungen erbringen. Das Heu für Rinder muss deshalb nicht nur viel Energie und einen hohen Eiweißgehalt haben, sondern zusätzlich auch gut zu fressen sein. Und so kam es, das auf artenarmen sattgrünen modernen Futter-Gewinnungsflächen hochgezüchtetes Deutsches Weidelgras fast in Monokultur angebaut wird, anstelle einer kräuterreichen Wiese, auf der eine Vielzahl an alten, mageren Grassorten zu finden ist. Heu aus Deutschem  Weidelgras und Rohrschwingel kann hohe Fruktananreicherungen enthalten. Solches Heu ist insbesondere für leichtfuttrige Pferde und Robustrassen gefährlich, weil es Hufrehe auslösen kann. Zusätzlich können neueren Forschungen zufolge, Weidelgras- und Rohrschwingelbestände zudem mit Endophyten befallen sein, das sind symbiotisch in der Pflanze lebenden Pilzen, deren Giftstoffe beim Pferd schwerste Stoffwechselstörungen hervorrufen können. Dazu finden Sie hier mehr.

Für die Pferde und die artgerechte Pferdefütterung ist Heu von alten Grünlandflächen besser, auf denen viele verschiedene Gras- und auch Kräuterarten vorkommen. Denn Pferde sind keine Milchkühe und werden es zum Glück auch nicht werden….

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Rechnen Sie sich jeden Tag Ihren Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementbedarf aus? Nehmen Sie täglich Vitamintabletten zu sich? Kochen Sie zu Hause mit synthetischen Vitalstoffen wie Alpha-Tocopherol-Acetat (synthetisches Vitamin E), Ascorbylphosphat (synthetisches Vitamin C), Pyridoxolhydrochlorid (synthetisches Vitamin B6), Natriumselenit (synthetisches Selen), Kupfer-(II)-Sulfat,… um Ihren Vitalstoffbedarf zu decken? Und mischen Sie in jede Mahlzeit Melasse (Zucker) damit es besser schmeckt und Ihre Kinder das Gericht lieber essen?

Nein?! Warum tun wir das dann unseren Pferden an?

In Studien wurde mehrfach belegt, dass synthetische Vitalstoffe nicht nur vollkommen nutzlos sind, sondern uns und unseren Tieren mehr Schaden als Nützen!

Unser PeerConcept – Das Futter „Freizeit“ ist ein zusatzstofffreies, getreidefreies Pferdefutter, welches durch seine besonders hohe Vielfalt das Pferd auf natürliche Weise mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren versorgt.

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naprimo befasst sich mit Lösungen zur artgerechten, naturkonformen Pferdefütterung und Pferdehaltung. Immer wieder kommt dabei die Frage auf , ob eine gesunde, artgerechte Pferdefütterung in der Lage ist, auch Sportpferde ausreichend mit Mineralien, Spurenelementen und Energie zu versorgen. Dazu die Fragen, ob eine artgerechte Pferdehaltung für Sportpferde geeignet ist und ob Sportpferde auch draußen leben können. Neben eigenen positiven Kundenmeinungen möchten wir heute dazu die „Sportpferde der Thüringeti“ vorstellen. In Crawinkel, leben Warmblutpferde unter freien Himmel und werden fast ausschließlich nur mit dem ernährt, was die Natur zu bieten hat. Auf den Einsatz künstlich, synthetischer Pferdemineralfutter wird verzichtet. Dies ist eine ganz interessante Aussage in dem Film, „Schönes wildes Leben, die Pferde der Thüringeti“.

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Im Mai 2011 wurde unsere Stute Reverie von einer Wespe am rechten Auge gestochen. Das Auge schwoll an und eiterte. Unsere Tierärtztin behandelte das Auge des Pferdes. Die Schwellung, sowie die Entzündung gingen zurück. Ab August 2011 kam es jedoch zu einer Trübung – milchigen Verfärbung des Pferdeauges.

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Die Pferde-Tierätztin gab uns eine Salbe – Posifenicol C1 %. Die brachte jedoch nichts. Wir sprachen mit unserer Kleintierärtztin der Hunde darüber und sie sah sich das Auge an. Sie meinte, das es in der tieferen Schicht der Hornhaut zu „Ablagerungen“ kommt und das dies häufig auch bei Schäferhunden der Fall ist. Sie gab uns zur Anwendung „Dexagel„, eine Cortisonhaltige Augensalbe, die in die tieferen Schichten der Hornhaut dringt (wohl als einzige) und die Trübung verschwand bei Anwendung. Sobald das Dexagel jedoch alle war, kam die Trübung und Weißfärbung des Pferde-Auges zurück. Viele, viele Salben später fuhren wir mit Reverie, im August 2013 in die Tierklinik, zu einem Augenspezialisten.

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Moor ist, neben Mineralien und Kräutern, eines der ältesten Heilmittel der Geschichte. Bereits im 14. Jahrhundert wurden Moorbäder urkundlich erwähnt. Vor tausenden Jahren beobachtete der Mensch, wie sich kranke Tiere instinktiv ins Moor legten, um ihre Wunden zu heilen.

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Moor in der Pferde-Pflege hat schon eine sehr lange Tradition.
Freilebende Tiere suchten und suchen bei Schmerzen und Verletzungen Moor und Schlammlöcher auf, legen sich hinein und wälzen sich….
Ein natürlicher Instinkt!

Schon unsere Vorfahren verwendeten Moor als Einstreu und trieben Tiere mit Gelenkproblemen in Moorgebiete.
… Tiere die in Moornähe leben, haben keine Ekzeme, keinen Haarausfall…
In der heutigen Zeit gibt es auch auf Grund der Studien und Erkenntnisse im Humanbereich viele neue
Möglichkeiten im Bereich Pferdehaltung und Pferdefütterung.

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Luzerne als Pferdemineralfutter auf der Weide?  Die Luzerne – oder das Gold der Pferdeweide

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Die Luzerne gehört zu den Leguminosen, und wird schon seit über 2.000 Jahren als Viehfutter angebaut. Die Luzerne (L. Herbe, Medica) war das Futter für die Kavallerie und für die Zugpferde der alten Griechen und Römer. Seitdem ist sie, zumindest in Griechenland und Italien, als ausgezeichnetes Pferdefutter anerkannt.

Ursprünglich kommt die Pflanze aus Persien. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde mit dem Anbau angefangen und die Luzerne bekam den maurischen Namen ‚Alfalfa‘. Das bedeutet übersetzt „Vater der Futterpflanzen“ – Warum wohl?

Im Vergleich mit anderem Futter ist die Luzerne ein natürliches gesundes Kraftfutter und eine der besten Quellen für hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Alfalfa wird auch bei schwachen und erholungsbedürftigen Tieren als Grundfutter eingesetzt, da sie leicht verdaulich ist.

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Gräser auf der Pferdeweide – Giftpflanzen für Pferde!

Das Jakobskreuzkraut (JKK) ist in aller Munde, wenn es um Giftpflanzen auf der Pferdeweide geht. Und zu Recht ist dieses eine Pflanze, die auf Pferdeweiden nichts verloren hat. Aber zum Beispiel auch die Herbstzeitlose gehört hier nicht hin.

Gräser auf der Pferdeweide – gut oder giftig?

Doch was ist mit Gräsern? Gräser gehören auf die Weide, denn sie sind gutes Futter für die Pferde. Das stimmt, wenn es die richtigen sind! Continue reading


Gesunde Ernährung für Pferde – wie alles begann

Der Entwicklungsprozess der Pferde dauert schon viele Millionen Jahre an. Dabei hat sich die Ernährung für Pferde an das Pflanzenangebot in ihrer Lebensumwelt angepasst. Die Minipferdchen des Tertiärs lebten noch in einem angenehm warmen Urwald.

Vor 50 Millionen Jahren war es in der Welt des Tertiärs viel wärmer als heute, die Minipferdchen fraßen zarte Blüten, reife Früchte und weiche Blätter. Dafür brauchten sie keine sehr harten Zähne, die jedes Jahr 3 mm nachwachsen, und auch keinen 30 Meter langen Darm. Continue reading


Das Buch „Giftpflanzen – Was Pferde nicht fressen dürfen“ stellt eine sinnvolle Lektüre für Pferdehalter dar. Erschienen ist das Buch im CADMOS-Verlag.

Giftpflanzen, egal ob als Kraut, buntes Blumengewächs oder als Strauch oder Baumart gibt es überall in der Natur. Leider machen diese giftigen Pflanzen auch vor Pferdeweiden nicht halt und vermehren sich teilweise zunehmend in rasanter Geschwindigkeit. Im Buch werden die wichtigsten heimischen Giftpflanzen vorgestellt, die jeder Reiter und Pferdebesitzer kennen sollte. Continue reading


In diesem Beitrag erzähle ich Euch meine (Lebens-) Geschichte. Und auch, warum es naprimo gibt.

Pferd Reverie und Carsten gehen auf Waldweg spazieren - naprimo.de

Ich bin´s – Reverie, eine ehemaliges COB – Pferd. Geboren bin ich 1999 in Warendorf und lebte hier, bis ich fünf Jahre alt war. Dann kam ein fremder Mann zu meinem Besitzer und sie tuschelten lange und intensiv miteinander. Ich hörte was von Abstammung und Veranlagung und Qualität. Der fremde Mann gab meinem damaligen Menschen „so komische bunte Scheine“ und lud mich schwuppdiwupp auf einen Hänger. Eine elendig lange Reise begann. Geendet hat sie in Starnberg bei München. Nun war ich auf einmal ein Springpferd und mein neuer Mensch wollte mit mir „großes erreichen“. Dazu hatte ich aber nicht so wirklich Lust und so durfte ich hier nur drei Jahre bleiben. In Starnberg war ich in einem Reitstall untergebracht. Im Sommer durfte ich täglich nur etwa 3 Stunden auf die Weide, im Winter nur 2 auf den Paddock, und auch nur, wenn es das Wetter zuließ. Das war in den bayerischen Wintern nicht so häufig und so verbrachte ich die meiste Zeit in der Box.  Continue reading